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Am 11. Oktober 2012 bringt die Postverwaltung der Vereinten Nationen (UNPA) eine Serie von 18 Gedenkbriefmarken im Kleinbogenformat von jeweils sechs Briefmarken in den Werten US$ 0,45, CHF 0,85 and € 0,70 zum Thema „Indigene Menschen" heraus. Die Briefmarkenentwürfe der Serie „Indigene Menschen" sind Stephen Bennetts dritte Arbeit für die UNPA.
 
Die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte indigener Menschen wurde 2007 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen. Es ist die umfangreichste Erklärung über die Rechte indigener Menschen, die je verfasst wurde. Sie berücksichtigt insbesondere die kollektiven Rechte in einem Maße, das für das Internationale Menschenrechtsgesetz beispiellos ist. Sie unterstreicht das Recht indigener Menschen, in Würde zu leben, ihre eigenen Institutionen, Kulturen und Traditionen zu pflegen und zu stärken und in Übereinstimmung mit ihren Bedürfnissen und Zielen ihren selbstbestimmten Weg zu gehen. Die Annahme dieser Erklärung ist das bislang deutlichste Zeichen für die Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, die persönlichen und kollektiven Rechte indigener Menschen zu schützen.
 
Indigene Menschen sind die Erben und Bewahrer einzigartiger Kulturen, sie pflegen ihre Traditionen und Bräuche im Umgang mit anderen Menschen und mit der Natur. Indigene Menschen bewahren soziale, kulturelle, ökonomische und politische Eigenarten, die sich von jenen der dominanten Gesellschaften, in denen sie leben, unterscheiden. Trotz ihrer kulturellen Unterschiede haben die verschiedenen Gruppen indigener Menschen auf der ganzen Welt gemeinsame Probleme, die mit dem Schutz ihrer Rechte als eigenständige Bevölkerungsgruppen zu tun haben.
 
Schätzungen gehen von mehr als 370 Millionen Angehörigen indigener Völker in weltweit etwa 90 Ländern aus. Ungeachtet ihres unterschiedlichen geographischen und kulturellen Hintergrunds teilen sie Probleme wie Mangel an medizinischer Versorgung, beschränkten Zugang zu Bildung, Verlust der Kontrolle über Land, Diskriminierung, erzwungene Assimilation, hoffnungslose Armut, Zwangsumsiedlung, Menschenrechtsverletzungen und ökonomische sowie soziale Marginalisierung.
 
Indigene Menschen auf der ganzen Welt streben nach Anerkennung ihrer Identität und Lebensweise sowie des Rechts auf ihr Land, ihre Territorien und die vorhandenen Bodenschätze. Im Laufe der Geschichte wurden ihre Rechte stets verletzt. Man kann durchaus behaupten, dass indigene Völker heute weltweit zu den am meisten benachteiligten und schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen gehören. Die internationale Gemeinschaft erkennt heute an, dass besondere Maßnahmen vonnöten sind, um die Rechte der indigenen Menschen der Welt zu schützen.
 
Technische Angaben
 
Format: 30 mm waagrecht x 40 mm senkrecht, von Zähnung zu Zähnung
 
Zähnung: 13,5
 
Randinschriften
Die senkrechten Kleinbogen, bestehend aus sechs Briefmarken, weisen eine  Randinschrift im Zentrum des unteren Bogenrands auf. Die Randinschrift besteht aus dem UN-Emblem mit dem Text „Vereinte" über dem Emblem und dem Text „Nationen" unter dem Emblem. Ein Copyright-Symbol mit der Jahreszahl 2012 befindet sich am linken unteren Bogenrand. Die Signatur des Künstlers erscheint am rechten unteren Bogenrand.

Druck

Die Briefmarken wurden im Offsetverfahren von der Lowe-Martin Group (Kanada) gedruckt.
 
Nennwerte und Auflagen
US$ 0,45       258.000 Briefmarken (43.000 Bogen)
CHF 0,85      234.000 Briefmarken (39.000 Bogen)
€ 0,70             294.000 Briefmarken (49.000 Bogen)
 
Bogenformat
Das Bogenformat beträgt 110 mm horizontal x 140 mm vertikal.
 
Verkaufseinheiten
Der Kleinbogen besteht aus sechs verschiedenen Briefmarken und ist die einzige Verkaufseinheit. Kunden, die in ihrem Dauerauftrag Zusammendruck aus Kleinbogen (Art. 09) bzw. Kleinbogen (Art. 10) bestellt haben, werden jeweils mit einem Kleinbogen beliefert.
 
 
Die Entwürfe
 
Kleinbogen zu US$ 0,45
Obere Reihe (von links nach rechts):
 
The Gods Must Be Crazy Namibia, 2002
Maiko of Kyoto Japan, 2012
Baby on her Back, China, 2012
 
Untere Reihe (von links nach rechts):
 
Genesis Girl Äthiopien, 2010
Baby Bat Mongolei, 2012
Goggle Girl Vereinigte Republik Tansania, 2001
 
 
Kleinbogen zu CHF 0,85  
Obere Reihe (von links nach rechts):
 
Basha Blunderbuss Boy China, 2012
Turquoise, Coral and Circumambulation, China, 2012
Bactrian Camel Cowboy Mongolei, 2012
 
Untere Reihe (von links nach rechts):
 
Never Forgot to Play Mexiko, 1998
Red Feathers Papua-Neuguinea, 2011
Haitian Sunshine Girl Haiti, 2010
 
 
Kleinbogen zu € 0,70  
Obere Reihe (von links nach rechts):
 
Daniel the Adventurer Chile (Osterinsel), 2000
Penan Girl from Bario Malaysia (Sarawak), 2006
Golden Amber Lhasa Lady, China, 2012
 
Untere Reihe (von links nach rechts):
 
Forbidden City Princess China, 2012
White Paint Vereinigte Republik Tansania, 2003
Grandma Apple Cheeks Mongolei, 2012
 
 
Der Künstler
 
Dies ist die dritte UN-Briefmarkenausgabe der Serie „Indigene Menschen" mit Porträtentwürfen von Stephen Bennett (USA), der in einer großen, von ihm selbst zu einem Atelier umgebauten Kirche (Baujahr ca. 1854) lebt und arbeitet.
 
Der engagierte Porträtmaler Bennett bereist die ganze Welt auf der Suche nach indigenen Menschen für seine Porträts. Junge, alte, fröhliche und runzlige Gesichter finden sich auf seinen vor Leben sprühenden Gemälden, auf die er seine aus reinen Pigmenten handgemischten, durchscheinenden Farben in mehreren Schichten aufträgt. Er verführt uns dazu, diesen Menschen tief in die Augen zu blicken, damit wir verstehen, dass wir alle einer gemeinsamen Menschheit angehören.
 
Sein eigentlicher Antrieb ist der Wunsch, eine internationale Ausstellung mit 1000 Porträts von Menschen aus aller Welt zusammenzustellen, die er selbst gemalt hat. Dieses gewaltige Projekt ist ehrgeizig, doch notwendig in einer Zeit, in der die Welt besonders stark von Konflikten zerrissen ist. Viel zu oft werden indigene Menschen an den Rand der modernen Gesellschaft gedrängt. Die Kraft dieser lebendigen Porträts und die öffentliche Präsentation tragen dazu bei, den indigenen Menschen in ihrer Schönheit und Bedeutung wieder zu ihrem wahren kulturellen und sozialen Rang zu verhelfen – zu unser aller Vorteil.
 
Sein Werk dient der Förderung und Bewahrung von Kulturen in den Vereinigten Staaten, in Mexiko, St. Martin, Panama, Französisch-Polynesien, den Seychellen, der Vereinigten Republik Tansania, Namibia, Australien, Indonesien, Malaysia und Papua-Neuguinea. Im Jahr 2011 erkundete er China, Japan und die Mongolei; die dort entstandenen Porträts sind in die Briefmarkenausgabe von 2012 aufgenommen.
 
Stephen Bennett verfügt über eine scharfe Beobachtungsgabe sowie die Fähigkeit, die Schönheit eines Gesichts zu erfassen und darzustellen. Dank seiner Wertschätzung menschlicher Unterschiede, seiner Großzügigkeit und seines Bedürfnisses, den anderen zu verstehen, gelingen ihm seine künstlerischen Vorhaben. Er besitzt die besondere Fähigkeit, durch sein Spiel mit Licht und faszinierenden Farbmischungen ein Gesicht lebendig werden zu lassen. Für ihn ist ein Gesicht etwas Kostbares.
 
Im Jahr 2003 gründete Stephen Bennett die gemeinnützige Organisation „Faces of the World, Inc.", die sich weltweit für die Förderung des Problembewusstseins mithilfe von Kunsterziehung und kulturellem Austausch einsetzt. In jedem Land, das er besucht, leitet Bennett Workshops für Porträtmalerei und stellt seine Weltporträts aus. Die Porträtmalerei soll Kindern wie Erwachsenen helfen, stolz auf ihre Kultur zu sein. „Faces of the World" wird durch den Verkauf von Bennetts Gemälden sowie durch Spenden und Sponsoring finanziert. Weitere Informationen finden Sie unter www.facesoftheworld.net.
 
Stephen Bennett: „Ich male Porträts, weil ich mich leidenschaftlich für die wunderbare Vielfalt der Menschen auf dieser Welt interessiere. Meine Porträts vermitteln eine Verschmelzung meiner Gefühle für jedes Motiv mit einer spontanen Auswahl der Farben. Ich verstärke sie zu Ehren der Existenz dieses einen Menschen. Mit meinen Porträts möchte ich zeigen, dass alle Menschen jeder Rasse und Kultur miteinander verbunden und unersetzlich sind und eine überwältigende Schönheit ausstrahlen." Bennett lädt jeden Einzelnen ein, neue Möglichkeiten vorzuschlagen, wie man sein Werk als Forum für die Förderung kulturellen Bewusstseins einsetzen kann.
 
Der erste Briefmarkensatz der Serie „Indigene Menschen" mit Stephen Bennetts Entwürfen erschien im Oktober 2009, der zweite im Oktober 2010.
 
Stephen Bennett vor seinem monumentalen Gemälde „Red Feathers" – dem Porträt eines Hochlandbewohners, dem er 2006 in Papua Neuguinea begegnete. Eine der Briefmarken der jüngsten Ausgabe aus der Serie „Indigene Völker" zeigt dieses Porträt.
 
Wenn Sie die von Stephen Bennett entworfenen Marken für die Serie „Indigene Völker" betrachten, denken Sie bitte daran, dass die meisten Porträts in Wirklichkeit 2,13m x 1,52 groß sind; das vorliegende misst 3,05 x 2,67 Meter. Für jedes Porträt verwendet Bennett von ihm selbst aus reinen Pigmenten handgemischte Farben.
 
 



CORDIALES SALUDOS 
JUAN FRANCO CRESPO
E-43800 VALLS-TARRAGONA (ESPAÑA-SPAIN-ESPAGNE-SPANIEN)

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